Kuhstall (337 m) / Großstein (360 m) - 26/04/2026

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Der breite und entspannte Weg ab der Silbermühle zum Kuhstall.
Der breite und entspannte Weg ab der Silbermühle zum Kuhstall.

Die Sonne scheint, der Frühling nimmt Fahrt auf und es ist Zeit für einen Klassiker in der Hinteren Sächsischen Schweiz. Der Kuhstall ist das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge und befindet sich auf dem Neuen Wildenstein (337 m).

Der Berggasthof direkt neben dem Kuhstall.
Der Berggasthof direkt neben dem Kuhstall.
Im Inneren des Kuhstalls mit nur wenigen Besuchern.
Im Inneren des Kuhstalls mit nur wenigen Besuchern.

Das Kirnitzschtal in der Nähe von Bad Schandau ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in der Hinteren Sächsischen Schweiz. Entlang des Tals gibt es nur wenige (kostenlose) Parkplätze, weshalb ein früher Start am Wochenende empfehlenswert ist. Alternativ ist auch die Anreise mit der Kirnitzschtalbahn möglich, die aber nur den Teil bis zum Lichtenhainer Wasserfall abdeckt.

Am Gasthof vorbei direkt zum Felsentor.
Am Gasthof vorbei direkt zum Felsentor.
Der Kuhstall von der anderen Seite.
Der Kuhstall von der anderen Seite.

Die Runde begann an der Silbermühle und folgt einem breiten Forstweg bis hinauf zum Kuhstall. Kurz nach 8 Uhr waren kaum andere Wanderer unterwegs und der riesiger „Stall“ wirkte noch größer. Der Kuhstall ist eine 11 m hohe, 17 m breite und 24 m tiefe Öffnung im Neuen Wildenstein in der im Dreißigjährigen Krieg entweder Vieh vor den Schweden versteckt oder auch schon zuvor im Mittelalter geraubtes Vieh hier untergebracht wurde.

Die Himmelsleiter hinauf auf den Neuen Wildenstein.
Die Himmelsleiter hinauf auf den Neuen Wildenstein.

An der Seite führt in einem schmalen Riss eine Stiege in die Höhe – die sogenannte Himmelsleiter. Oberhalb des Kuhlstalls befindet sich eine herrliche Aussichtsplattform, die einen weiten Panoramablick über die Sächsische Schweiz erlaubt.

Panoramablick vom Neuen Wildenstein - I.
Panoramablick vom Neuen Wildenstein - I.
Panoramablick vom Neuen Wildenstein - II.
Panoramablick vom Neuen Wildenstein - II.

Die Felsenmühle kurz vorm Aufstieg auf den Großstein.
Die Felsenmühle kurz vorm Aufstieg auf den Großstein.

Über eine lange Treppe kann der Kuhstall über den Südaufstieg (in dieser Richtung ein Abstieg) verlassen werden und der Weg wird über den Haussteig / Kleiner Zschand bis hinab zur Felsenmühle / Sägewerk an der Kirnitzschtalstraße fortgesetzt.

An der Felsenmühle beginnt der Aufstieg zum Großstein (360 m), der ebenfalls eine wunderschöne Aussicht über die Wälder und Gipfel der Umgebung erlaubt.

Panoramablick vom Großstein.
Panoramablick vom Großstein.

Nicht zu empfehlen ist den Weg ab dem Großstein hinab ins Tal der Tiefen Hahn (Bach) fortzusetzen, denn dieser ehemalige Weg ist kaum noch sichtbar und von sehr vielen umgefallen Bäumen blockiert. Erst in der Nähe des Baches wird der Weg wieder sichtbar und angenehmer zu laufen.

Die Kirnitzsch im Frühling.
Die Kirnitzsch im Frühling.

Der Tiefe Hahn mündet in die Kirnitzsch und von hier sind es nur noch weniger hundert Meter bis zum Parkplatz Silbermühle.

Die Tour ist ca. 8 km lang und kann bequem in 2-3 Stunden gegangen werden, wobei der Abstieg vom Großstein zum Tiefen Hahn nicht zu empfehlen ist. Ein Aufstieg zum Kuhstall ist auch vom Lichtenhainer Wasserfall oder vom Beuthenfall her in 30 Minuten möglich.

Stand: 03.06.2026 | Text + Bilder: Camillo | v7
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